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Ursula Richter neue Dekanin in Schwäbisch Gmünd

Pfarrerin Ursula Richter aus Aalen-Wasseralfingen wird neue Dekanin im Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd. Sie wurde am Samstag, 20. Juni vom Besetzungsgremium gewählt.
Die 56-jährige Theologin wurde in Aalen geboren, hat in Tübingen und Bern Theologie studiert. Ihr Vikariat absolvierte Ursula Richter in der Kirchengemeinde Göggingen-Leinzell und war von 1986 bis 1993 Pfarrerin in Heuchlingen-Heldenfingen im Kirchenbezirk Heidenheim. Seit 1993 ist sie Pfarrerin der Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen (Kirchenbezirk Aalen). Von 1994 bis 2011 war Pfarrerin Richter stellvertretende Dekanin im Kirchenbezirk Aalen und ist seit über 20 Jahren Mitglied im Kirchenbezirksausschuss Aalen. Außerdem war sie von 1989 bis 2001 Mitglied der Landessynode und von 1990 bis 2002 Mitglied der EKD-Synode. 1997 hat sie die Wasseralfinger Vesperkirche mit gegründet.

Pfarrerin Richter ist verheiratet mit Pfarrer Bernhard Richter und hat zwei erwachsene Kinder. In ihrer Freizeit geht sie gerne spazieren, spielt Klavier und verbringt Zeit mit ihrer Famile und Freunden.

Für Ursula Richter macht Kirche Jesu Christi vor allem Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Gaben aus. "Dieser Reichtum ist ein Schatz", sagt Richter. Zudem seien Mission und Diakonie zwei Wesensmerkmale der Kirche. "Der Auftrag der Kirche ist nicht, ihre Struktur für alle Zeiten zu erhalten, sondern das Evangelium in Wort und Tat mit anderen Menschen zu teilen", so Richter. Desalb möchte sie über die Kirche hinaus mit Kommune, Landkreis und gesellschaftlichen Organistionen zum Wohl der Menschen zusammenarbeiten, als evangelische Kirche präsent sein und ihre Stimme einbringen. Dabei ist ihr das Miteinander u.a. mit der katholischen Kirche wichtig. "Ökumene schreibe ich groß, denn gemeinsam sind wir deutlicher", erklärt Richter.
Wann Ursula Richter ihr Amt als Dekanin von Schwäbisch Gmünd antreten wird, steht derzeit noch nicht fest.

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