Information über den Beschluss zum Pfarrplan 2017

Die Kirchenbezirkssynode hat in ihrer Sitzung am 24. November 2017 den Beschlussvorschlag des Pfarrplanauschusses angenommen.

Lesen Sie hier die Vorbemerkungen zum Pfarrplan, die Dekanin Ursula Richter vor den Beratungen und der Diskussion an die Bezirkssynodalen gerichtet hat.

Der Beschluss lautet wiefolgt:

Die Kirchenbezirkssynode beschließt folgenden Vorschlag des Pfarrplanausschusses zum bezirklichen Stellenverteilungskonzept zur Umsetzung des Pfarrplans 2024.

Die Zielzahl des Pfarrplans 2024 für den Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd liegt bei 18,75 Pfarrstellen. Das bedeutet eine Streichung von 2,75 Pfarrstellen.

Im Distrikt Nordwest behält die Kirchengemeinde Lorch und Weitmars zwei Pfarrstellen, eine    mit 100 % (Lorch Nord) und eine mit 50 % (Lorch Süd). Auch die Pfarrstelle Waldhausen hat weiterhin      100 %, wovon ein Dienstauftrag in der Kirchengemeinde Lorch und Weitmars übernommen wird.

Die Kirchengemeinde Großdeinbach behält eine Pfarrstelle mit 100 %. Die bisherige Kürzung des Gemeindeanteils durch 25 % Jugendpfarramt wird aufgehoben. Der Gemeindeanteil liegt in Zukunft bei 100 %. Von Großdeinbach wird ein Dienstauftrag in der Kirchengemeinde Lindach-Mutlangen übernommen. In der Kirchengemeinde Lindach-Mutlangen wird die Pfarrstelle Mutlangen gekürzt. Die Kirchengemeinde Lindach-Mutlangen behält eine 100 %-Pfarrstelle.

Das bedeutet für den Distrikt eine Kürzung um 50 %.

 

Im Distrikt Schwäbischer Wald gibt es drei Pfarrstellen mit jeweils 100 %. Die Kirchengemeinden Eschach und Göggingen-Leinzell haben miteinander eine 100 %-Pfarrstelle, die Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen ebenso. Die Pfarrstelle Täferrot bleibt bei 100 %, wobei von hier aus Aufgaben in den Nachbargemeinden übernommen werden und die Geschäftsführung in der Gesamtkirchengemeinde Schwäbischer Wald mit dieser Stelle verbunden ist.

Das bedeutet eine Kürzung um 125 % (dazu kommt eine Kürzung um 25 %, die vom Pfarrplan 2011 noch aussteht).

 

Im Distrikt Rosenstein behält die Kirchengemeinde Oberböbingen zwei Pfarrstellen, eine mit 100 % (Oberböbingen) und eine mit 50 % (Mögglingen). Von dort aus werden Kooperationen mit der Kirchengemeinde Heubach zur Entlastung verstärkt. In der Kirchengemeinde Heubach verbleibt eine Pfarrstelle mit 100 %. Eine weitere 100 %-Pfarrstelle entsteht in Bartholomä, von der aus ein Dienstauftrag mit einem Seelsorgebezirk in der Kirchengemeinde Heubach übernommen wird. Die bisherige Kürzung des Gemeindeanteils um 25% für das Diakoniepfarramt (Heubach Nord) wird aufgehoben.

Das bedeutet eine Kürzung um 75 %.

 

Im Distrikt Süd sind in der Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd vier Pfarrstellen zu je 100 %. Sowie die Pfarrstelle des/der PDA mit 100 % und die Dekansstelle. Der Gemeindeanteil der Kirchengemeinde Degenfeld-Weiler-Unterbettringen liegt bei 50 %. Dazu kommen 25% Hochschulseelsorge an der PH in Schwäbisch Gmünd, sowie 25 % Hochschulseelsorge an der FH in Aalen (diese 25 % sind der Zielzahl des Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd zusätzlich anzurechnen und stammen ursprünglich vom Kirchenbezirk Aalen). Das RU-Deputat dieser Pfarrstelle soll auf andere Pfarrstellen verteilt werden: 2 Stunden auf die Pfarrstelle Waldstetten und 1-2 Stunden auf die Pfarrstelle Brücke. Die Kirchengemeinde Waldstetten behält eine Pfarrstelle mit 100 %.

Das bedeutet eine Kürzung um 25 % (mit der Umsetzung des Pfarrplanes 2018, der eine Kürzung um   25 % vorgesehen hat).

 

 

Zukunftswerkstatt

Unter dem Motto "Miteinander leben und glauben Raum und Zeit geben" fand am 15. Oktober 2016 die Zukunftswerkstatt des Kirchenbezirks statt.

80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten und reflektierten über das kirchliche Leben im Bezirk und in den Gemeinden unter den heutigen Rahmenbedigungen.

Gemeinsamkeiten finden, stärken und tun. Ist ein erster eleganter Schritt.

Sie finden hier auf der Seite der Zukunftswerkstatt einen Ort des Austauschs, der Information und Vernetzung der Kirchengemeinden unseres Bezirks. Hier wollen wir Sie aufmerksam machen über Entwicklungen und Veranstaltungen in den Gemeinden und im Kirchenbezirk im Sinne der Zukunftswerkstatt.

Bei der Bezirkssynode im März 2017 informierte Dekanin Ursula Richter über den Stand der Planungen zur Zukunftswerkstatt. Ihre Rede können Sie hier nachlesen.

Wir laden Sie alle ein, sich zu beteiligen.